Stiftung

Die Ende 2008 gegrĂŒndete „Johann Adolf Hasse-Stiftung“ hat sich die Förderung von Hasses Werk zur besonderen Aufgabe gemacht. Der finanzielle Grundstock der Stiftung wurde von dem pensionierten Ingenieur Lindhard Teuscher, der ein gebĂŒrtiger Dresdner und begeisterter Musikfreund war, zur VerfĂŒgung gestellt. Inzwischen ist auch der grĂ¶ĂŸte Teil seines Nachlasses in die Stiftung geflossen. Eine weitere Kapitalaufstockung ist Dr. Klaus MĂŒller zu verdanken, der sich als ehemaliger Vorsitzender der Hasse-Gesellschaft MĂŒnchen Ă€ußerst nachhaltig fĂŒr den Komponisten eingesetzt und die Stiftung in seinem Testament großzĂŒgig bedacht hatte.

Aus den Erlösen sollen insbesondere wissenschaftliche Editionen, ForschungsbeitrĂ€ge und Konzerte mit Hasse-Musik gefördert werden. Den Stiftungsvorstand bilden: Prof. Elmar Lampson, PrĂ€sident der Hochschule fĂŒr Musik und Theater Hamburg (Vorsitzender); Dr. Saskia Woyke, Musikwissenschaftlerin am Thurnauer Forschungszentrum fĂŒr Musiktheater (stellv. Vorsitzende); Hans-Jörg Hirschmann, ehemaliger Direktor der HypoVereinsbank und Schatzmeister der Hasse-Gesellschaft Bergedorf (geschĂ€ftsfĂŒhrendes Vorstandsmitglied). Dem Kuratorium gehören an: der Zahnarzt Volker Böhrnsen, der GeschĂ€ftsmann Karl-Heinz Sens und die international bekannte SĂ€ngerin Vivica Genaux.