Hasse-Archiv

Hasse-Stich AMZ 3Seit 1986 betreibt die Hasse-Gesellschaft ein Archiv, das zunächst in einem Nebenraum des Bergedorfer Bezirksamtes untergebracht war, ehe es 1991 in das Geburtshaus des Komponisten neben der Kirche St. Petri und Pauli umziehen konnte. Das Hasse-Archiv ist der Hochschule für Musik und Theater Hamburg als ein „An-Institut“ angegliedert; es versteht sich als zentrale Forschungs- und Dokumentationsstätte sowie als Anlaufstelle für Musiker, Musikwissenschaftler und weitere Interessenten, die sich mit dem Komponisten Johann Adolf Hasse beschäftigen und seine Werke erforschen oder aufführen wollen. Zu den Beständen gehören Noten, Bücher, Tonträger und weitere Materialien – darunter neben aktuellen Publikationen auch einige Musikhandschriften, Notendrucke und Libretti aus dem 18. Jahrhundert und das einzige in Hamburg aufbewahrte Hasse-Autograph. Auch eine aus mehreren großen Schautafeln bestehende Ausstellung zu Hasse und seiner Zeit wird hier aufbewahrt und kann bei Bedarf ausgeliehen werden. – Da das Hasse-Archiv nur stundenweise geöffnet ist, sollte vor einem Besuch eine telefonische Terminvereinbarung erfolgen.