Mahler-Rose

Bereits bei der Gründung der Gustav Mahler Vereinigung im Jahr 1988 wurde die rote Rose auf Initiative von Geschäftsführer Georg Borchardt als Emblem für das Logo der Vereinigung ausgewählt. Es entspricht dem Beginn des Altsolos „O Röschen roth!“ in Mahlers Zweiter, der „Auferstehungssymphonie“, die er am 18. Dezember 1894 in Hamburg vollendet hat. Als Zeichen des Gedenkens an den großen Komponisten und zum Dank für ihre Interpretation bekommen die Dirigenten oder auch die Gesangsolisten bei Mahler-Aufführungen in der Hamburger Laeiszhalle rote Rosen von der Vereinigung überreicht.

So entstand die Idee einer speziell kreierten Gustav Mahler Rose. Dafür konnte 2007 die renommierte Züchter-Firma Rosen Tantau in Uetersen gewonnen werden; die beiden Mahler-Enkelinnen Alma Zsolnay-Mahler und Marina Mahler-Fistoulari gaben gern ihre Zustimmung zur Benennung. Am 24. Oktober 2010 lud die Gustav Mahler Vereinigung zur Feier der Rosentaufe ins Brahms-Foyer der Laeiszhalle ein: im Anschluss an das philharmonische Konzert, in welchem Simone Young – als Generalmusikdirektorin quasi eine Amtsnachfolgerin Gustav Mahlers – die „Auferstehungssymphonie“ dirigiert hatte. Marina Mahler vollzog den Taufakt. Es ist ein Bildband über die Rosentaufe erschienen, der über die Vereinigung bestellt werden kann.